Beiträge aus Expertensicht Ein anderes Gesundheits- und Krankheitsverständnis
Etwa jedes dritte Kind in Deutschland hat einen Migrationshintergrund. Für diese Kinder gilt es einen gleichberechtigten Zugang zu medizinischen Versorgungseinrichtungen zu ermöglichen. Angehörige aus den Mittelmeerländern und des Vorderen Orients betrachten Krankheit als etwas von außen Kommendes. Deshalb hat das eigene Verhalten keine Bedeutung.
Hier ist eine kultursensible Aufklärung der Ärzteschaft notwendig. Das Kindernetzwerk könnte hier interkulturelle Aufklärung z.B. durch türkischstämmigen Pädiater für deutsche Pädiater anbieten. Prof. Akzu praktiziert dies durch Vorträge auf Fachtagungen.
Folgende Organisationen haben unter anderem schon Erfahrung mit der Interkulturalität gesammelt:
> Ethno-medizinisches Zentrum e.V. Hannover (Gesundheitsförderung für viele Migrantengruppen)
> Bayerisches Zentrum für transkulturelle Medizin in München > Deutsch- Türkische Gesundheitssstiftung (Gesundheitsförderung für die türkischsprechende Bevölkerung in Deutschland) |