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Array-CGH

Array-CGH (von engl. array = Reihe, geordnete Menge; CGH ist die Abkürzung für Comparative Genomic Hybridisation): Dies ist eine neue, grundlegende Methode der molekularen Genetik, mit der auch sehr kleine Veränderungen in der Basenfolge der DNA erkannt werden können. Dazu werden Hunderte bis Tausende von verschiedenen, definierten, einsträngigen DNA-Fragmenten( DNA-Sonden) auf einem Objektträger angeordnet und fixiert. Dieser Array wird mit einem Gemisch von Patienten-DNA und einer normalen Referenz-DNA überschichtet. Diese beiden DNA-Varianten sind ebenfalls einsträngig und mit unterschiedlichen Fluoreszenz-Farbstoffen markiert. Sie können daher mit den fixierten DNA-Sonden hybridisieren. Veränderte Tumor-DNA, welche nicht der normalen menschlichen Referenz-DNA entspricht, kann mit den DNA-Sonden je nach Art der Veränderung stärker oder schwächer binden und damit zu Farbumschlägen führen, die mittels Computer ausgewertet werden.

Wenn die Farbe der Patienten-DNA überwiegt, dann liegt ein "Zuviel" an genetischem Material vor (z.B. bei Duplikationen oder Amplifikationen, überwiegt dagegen die Farbe der Kontroll-DNA, dann deutet dies auf einen Verlust ( Deletion ) von DNA-Material beim Patienten hin. Eine Mischfarbe bedeutet ein ausgewogenes Verhältnis von Patienten- und Referenz-DNA und damit ein unauffälliges Ergebnis.

Die Array-CGH eignet sich u. a. für die Diagnostik in der Onkologie und bei der Diagnostik von ursächlich ungeklärten Syndromen, bei denen die Chromosomenanalyse einen unauffälligen Karyotyp ergab.




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