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Crossing-over

Crossing-over (engl. = überkreuzen): Bei der Entstehung der Keimzellen (Spermien und Eizellen) in der Meiose ordnen sich die elterlichen homologen DNA-Stränge parallel an, können sich dabei überkreuzen und durch Bruch und Reparatur allele Gene austauschen. Dabei gehen keine Gene verloren, aber es kommt zur Rekombination der elterlichen Erbanlagen. (vgl. auch Koppelung ). Crossing-over vermischt das Erbgut der Eltern und ist deshalb eine wichtige Ursache der genetischen Variation bei den Nachkommen.

Abbildung: Schema eines Crossing-overs: Kreis, Rechteck und Dreieck symbolisieren jeweils homologe Gene, die unterschiedlichen Farben weisen auf verschiedene Allele hin.
Oben: Die elterlichen homologen Chromosomen lagern sich in der Meiose parallel neben einander an.
Mitte: Die DNA-Stränge überkreuzen an einigen Stellen und
Unten: tauschen homologe Segmente aus. Dann kommt es zu einer Rekombination der Gene und einer neuen Koppelungsgruppe. (Quelle: Rott, Erlangen)