multifaktoriell (von lat. multi- = viele): Als multifaktoriell verursacht gilt ein Merkmal, das durch mehrere Gene wie auch durch Umweltfaktoren bestimmt wird. (Vgl. auch polygen ). Beispiele: Körpergröße, Hautfarbe, Intelligenz. Die häufigeren Krankheiten sind, wenn man von Unfällen und Infektionen absieht, multifaktoriell verursacht. Zu ihnen gehören u. a. der Altersdiabetes, die Mehrzahl der Epilepsien und des Bluthochdrucks, aber wahrscheinlich auch einige angeborene Fehlbildungen. |