Die neuen Kompetenzzentren für seltene Erkrankungen
Der Trend ist neu und wird aber auch in den nächsten Jahren anhalten. Seit den Jahren 2010 und 2011 werden bundesweit immer mehr Zentren für seltene Krankheiten - zumeist angebunden an universitäre Einrichtungen - gegründet.
Das Zentrum der Gründungsprozesse liegt bislang weitgehend in Baden-Württemberg, obwohl auch anderswo wie zum Beispiel in Bonn und in Berlin (Charité) sowie in Dessau (Angebot in einem städtischen Klinikum und nicht an einer Universität) oder in Frankfurt solche Zentren aufgebaut werden konnten. Der Fokus der Zentren für seltene Erkrankungen liegt aber derzeit in Baden-Württemberg. In diesem Bundesland ist bereits das Zentrum in Tübingen und Freiburg seit längerem aktiv, wobei an anderen Standorten die Gründung weiterer Zentren (etwa in Ulm) bevorsteht.
Den Gründungsprozess erfolgreich gestaltet hat auch die Universitätskinderklinik in Heidelberg, die im April 2011 in enger Kooperation mit dem Kindernetzwerk ebenfalls ein Kompetenzzentrum für seltene Krankheiten etabliert hat.
Im Folgenden finden Sie nähere Informationen zu den Zielen und Aufgaben der neuen Zentren für seltene Erkrankungen im Kinder Spezial Nr. 40 erschienene Beitrag „Neue Zentren für seltene Erkrankungen am Beispiel Heidelberg: Endlich bewegt sich etwas“.
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