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knw Kindernetzwerk e.V.
Dachverband der Selbsthilfe von Familien mit Kindern und jungen Erwachsenen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen

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2018 ist das Kindernetzwerk (KNW) wieder von einer Vielzahl von Förderern, (Krankenkassen und staatliche Stellen, Wirtschaftsunternehmen sowie Stiftungen) im Rahmen der gesundheitsbezogenen Projektförderung unterstützt worden. Allen – auch kleineren – Förderern mit hier nicht genannten kleinen Spendern sagt das Kindernetzwerk ganz herzlichen Dank!

Krankenkassen

AOK-Bundesverband GbR

Projektförderung 2018:
Projekt 1: Bessere Gesundheitskompetenz für junge Menschen mit chronischen Krankheiten.
In diesem Projekt sollen bis März 2019 mehrere konkrete Punkte – unterteilt in zwei Handlungsebenen – umgesetzt werden:
Handlungsebene 1: Stärkung der (Online)-Medienkompetenz
Handlungsebene 2: Bessere Gesundheitskompetenz im Gesundheitsalltag/Medizinbetrieb mit Entwicklung konkreter Arbeitsmaterialien.
Die Ergebnisse dieses Projektes aus dem Jahr 2018 werden im Frühjahr 2019 auf die Homepage eingestellt werden.
Projekt 2: Finanzierung der Kindernetzwerk-Koordinierungsstelle der Eltern-Selbsthilfe in Berlin bis einschließlich März 2019
Die konkreten Tätigkeitsfelder, die im dritten vom AOK-Bundesverband geförderten Projektjahr von der Koordinierungsstelle erbracht worden sind, werden ebenfalls im Frühjahr 2019 eingestellt werden.
 
Ergebnisse der Projekte aus dem Projektjahr 2017:
Familienmedizin und familienorientierte Selbsthilfe im Lebensverlauf von Kindern und Jugendlichen
Eltern und die Eltern-Selbsthilfe weisen zu Recht daraufhin, dass sich das Anforderungsprofil für eine Unterstützung in der Alterspanne von 0 bis 20 Jahren je nach Lebens- bzw. Altersabschnitt immer wieder verändert. Das geht auch aus der großen Kindernetzwerk-Versorgungsstudie 2015 hervor. Die Zeit war daher reif, einmal eine differenzierte Handreichung zu dieser Thematik zu machen und die jeweiligen Unterstützungserfordernisse in Altersabschnitte (0-5 Jahre, 6-16 Jahre und 16 -20 Jahre) zu unterteilen. Im Fokus der Publikation stehen daher altersabhängige Interventionsbedarfe aus (sozial)-pädiatrischer Sicht, aus dem Blickwinkel der Familienmedizin, aus der Perspektive der (Eltern)-Selbsthilfe und der Forschung
sowie im Hinblick auf das Leistungsrecht und die Gesetzgebung. Die kostenfreie
Online Handreichung ist ab März 2018 unter www.kindernetzwerk.de abrufbar.

Online-Link-Sozialrechte-Wegweiser für Eltern/Familien

Dieser (Internet)-Wegweiser zeigt ganz konkret auf, welche Gesetze aus dem Sozialgesetzbuch bei welchen Fragestellungen oder Problemlagen relevant sind. Um die einzelnen Paragrafen besser zu verstehen, wird per Link direkt auf weiterführenden Informationsseiten verwiesen, die die meist komplexen Fragestellungen und Gesetzesformulierungen anschaulich erläutern. Im Projektjahr
2017 ist dieser Online-Link-Sozialrechte-Wegweiser ausgebaut (etwa im Bereich
Hilfsmittel und Medizinprodukte) und aufgrund neuer Gesetzeslagen gründlich aktualisiert worden.

Kindernetzwerk Mitgliedsverzeichnis 2018

Das Kindernetzwerk-Mitgliedsverzeichnis, in dem sich jede bundesweite Mitgliedsorganisation auf bis zu zwei Seiten selbst darstellen kann, ist zuletzt im Jahre 2012 aufgelegt und bereits damals vom AOK-Bundesverband gefördert worden. Da sich die Rolle des Kindernetzwerks als Dachverband für die Eltern-Selbsthilfe generell und natürlich auch seine Mitgliedsorganisationen (Ende 2017 insgesamt 117 bundesweit) verändert haben, war es höchste Zeit, dieses Mitgliedsverzeichnis gerade im Hinblick auf das Jubiläum „25 Jahre Kindernetzwerk“ neu aufzulegen.
(Gesamtetat für Teilprojekte 1-3: 42.570 Euro)

KNW-Koordinierungsstelle der Eltern-Selbsthilfe in Berlin
Im Rahmen eines auf drei Jahre angelegten Projektes unterstützt der AOK-Bundesverband den Ausbau der Netzwerkarbeit des Kindernetzwerks am Standort Berlin. Wichtige Ziele der Arbeit waren 2017 in den für die Eltern-Selbsthilfe relevanten Arbeitsgremien (z.B. von Ministerien, Krankenkassen, Fach- und Selbsthilfeverbänden) vertreten zu sein, die Konsolidierung und Intensivierung des Austauschs mit den Mitgliedsorganisationen und den Fachgesellschaften. Darüber hinaus die Entwicklung eines selbsthilfespezifischen Weiterbildungsangebots das sich an den Bedürfnissen der Familien mit besonderem Bedarf orientiert, der Aufbau eines Förderkreises sowie die inhaltliche Planung der Jubiläumstagung des Kindernetzwerks vom 1.-3.3.2018 in Berlin. Mit der Förderung des Projekts Koordinierungsstelle schafft der AOK Bundesverband die Grundlage für eine nachhaltige Verankerung der Dachverbandsarbeit des Kindernetzwerks in Berlin.

(Gesamtetat für die Koordinierungsstelle 2017 / 2018: 85.050 Euro)

BARMER GEK

Projektvorhaben im Jahr 2018
Projekt 1:
Überarbeitung und Fertigstellung eines Dokumentationsbogens zu Evaluierung der Beratungstätigkeit der (Eltern)-Selbsthilfe.
Ziel dieses Projektes ist es, bis Ende 2018 einen gemeinsam mit verschiedenen Selbsthilfeverbänden entwickelten kurzen einseitigen Dokumentationsbogen zu entwickeln, der aussagefähige Informationen zum Beratungsanlass, der Beratungszeit und des Beratungserfolges einer Selbsthilfe-Vereinigung liefert. Dieser Bogen soll dann noch einmal in der Praxis getestet werden und ab Frühjahr 2019 den Selbsthilfe-Organisationen zur eigenen Nutzung angeboten werden.
Projekt 2:
Kinder Spezial Schwerpunktausgabe „Hörstörungen und Hörbehinderungen im Kindes- und Jugendalter“
Dieses Projekt konnte bereits abgeschlossen werden und ist im Frühsommer 2018 als Kinder Spezial-Ausgabe Nr. 60/2018 in einer Auflage von 15.000 Exemplaren erschienen. Bestellung von Originalheften in der Kindernetzwerk-Geschäftsstelle noch möglich.

Ergebnisse der Projekttätigkeiten aus dem 
Jahr 2017

Entwicklung und Evaluierung eines Dokumentationsbogens für die Beratungstätigkeit der Selbsthilfe
Das Erfahrungswissen der Selbsthilfe hat einen sehr hohen Stellenwert, weil es genau die ureigenen Stärken – die erlebte Kompetenz im Alltag – abbildet. Erstaunlich deshalb, dass dieses Wissen kaum systematisch dokumentiert und evaluiert wird. Daher hat das Kindernetzwerks zusammen mit dem Institut für Medizinische Soziologie an der Uni Hamburg-Eppendorf ein „Dokumentationsbogen zur Information und Beratung durch Selbsthilfeorganisationen“ entwickelt, der 2017 angewendet und ausgewertet worden ist. Die wichtigsten Erkenntnisse daraus:
Von Mai bis September 2017 sind 571 Anfragen von 5 Selbsthilfeorganisationen ausgewertet worden. Bei rund der Hälfte ging es dabei um die jeweiligen Erkrankungen im engeren Sinne und die Suche nach weiterführenden Hilfen. Ein Viertel der Anfrage drehte sich um organisatorische Fragen (Mitgliedschaft,
Veranstaltungen). 13 Prozent aller Anfragen stammten von (medizinischen)
Fachleuten und 10 Prozent von sonstigen Interessierten etwa von den Medien.
Vier von 10 Telefonanrufen dauerten 40 Minuten. Die besonders ausführlichen Beratungsgespräche wurden in extra Dokumentationsbögen (74) erfasst.

Kinder Spezial 57 Frühjahr/Sommer 2017 „Chronische Hautkrankheiten“
:
Die Barmer hat die Schwerpunktausgabe zu chronischen Hautkrankheiten gefördert.
Chronische Hauterkrankungen wie Neurodermitis quälen nicht nur die Kinder, auch
die Eltern leiden mit ihrem Kind, weil sie bei jedem Blick auf die betroffenen Hautstellen wieder an die damit verbundenen Beschwerden ihres Kindes erinnert werden. Durch gute Hautpflege, Vermeidung der auslösenden Triggerfaktoren und begleitende Maßnahmen wie Patientenschulungen oder Aufenthalte am Meer kann der Krankheitsverlauf stabilisiert werden. Ähnlich belastend ist die Schuppenflechte
oder Psoriasis. Da sie bei Kindern oft weniger charakteristisch auftritt, wird sie vielfach erst verzögert diagnostiziert. Auch bei der nicht heilbaren Psoriasis ist die Therapie langwierig und ausgesprochen aufwändig. Die von Eltern verfassten Beiträge über die erblichen Dermatosen Ichthyose und Epidermolysis bullosa zeigen, wie quälend diese chronischen Hautkrankheiten sind. Die Pflege hautkranker Kinder erfordert einen immensen Zeitaufwand, die deutlich erkennbare „Andersartigkeit“ der Kinder ist dazu noch oft mit schlimmen Schmerzen und körperlichen Beeinträchtigungen verbunden. Große Hämangiome (Blutschwämme) und die Weißfleckenkrankheit Vitiligo sind zwar meist nicht gefährlich, wirken aber stigmatisierend und belasten die Betroffenen und erfordern daher ebenso eine Behandlung.

(Gesamt-Fördersumme 2017: 44.640 Euro)
https://www.barmer-gek.de/barmer/web/Portale/Versicherte/Rundum-gutversichert/Startseite/Startseite.html

BKK Landesverband NORDWEST

Projekt 2018: Intersexualität – das dritte Geschlecht – Junge oder Mädchen
Diese dritte Schwerpunktausgabe von Kinder Spezial erschien im Dezember 2018 und wird in einer Teilauflage noch bis
 Januar und Februar 2019 bundesweit versendet werden.
 
Projektergebnisse aus dem Jahr 2017

 
Kinder Spezial Schwerpunkt zum Thema Wohnprojekte für junge Menschen mit einer Behinderung:
Von zu Hause ausziehen, eine eigene Wohnung haben, sich einer Wohngemeinschaft anschließen, selbstständig werden: Das sind Themen, die alle jungen Leute und auch deren Eltern sehr bewegen. Das Elternhaus zu verlassen und erstmals auf eigenen Füßen zu stehen sind wichtige Schritte auf dem Weg
ins Erwachsenenleben. Dies gilt auch oder umso mehr für junge Menschen mit einer Behinderung oder einer schweren chronischen Krankheit. 
In diesem von der BKK Landesverband NORDWEST geförderten Schwerpunkt werden Wohnprojekte in verschiedenen Städten Deutschlands vorgestellt. Einige sind in Großstädten angesiedelt wie Berlin, München oder Frankfurt, andere finden sich in kleineren oder mittelgroßen Orten und einige sind im ländlichen Raum beheimatet. Ganz verschieden sind auch die Konzepte,mit denen diese Wohnformen mit Leben gefüllt werden. Das reicht von einer relativ lockeren ambulanten Begleitung von weitgehend selbstständigen Wohngemeinschaften bis hin zu einer „Rund-um-die Uhr“-Betreuung für mehrfach behinderte Jugendliche und junge Erwachsene. Ein guter Einstieg in ein Thema, das immer mehr junge Menschen bewegt.

(Fördersumme für 2017: 15.930 Euro)
https://www.bkk-nordwest.de/

BKK-Dachverband

Projekt 2018: 

Aufbau und Einrichtung eines Online-Infoportals für junge Menschen und Arbeitgeber – für eine bessere Integration in den (1.) Arbeitsmarkt in der Modellregion Aschaffenburg / Bayerischer Untermain. Das Portal soll im Laufe des 2. Quartals 2019 online gestellt werden und soll neben direkten Link-Hinweisen auch Fragen und Antworten zu den häufigsten Problemkreisen rund um die Inklusion von Menschen mit Einschränkungen in den (1.) Arbeitsmarkt konkret umfassen.

Projektergebnisse zum Projekt 2017:  
Integration junger Menschen mit besonderem Bedarf in den (1.) Arbeitsmarkt

Ausgangspunkt für dieses Projekt ist die Erkenntnis, dass für Jugendliche, Adoleszente und junge Erwachsene, die schwer- oder schwerstbehindert sind, zwar große Anstrengungen unternommen werden, diese in den (1.) Arbeitsmarkt zu integrieren. Maßnahmen hierfür erfolgten bundesweit überwiegend über die Agenturen für Arbeit und die Integrationsfachdienste (IFD). Diese sind aber nicht immer von Erfolg gekrönt, weil aus Sicht der Eltern nicht alle Potentiale ausgeschöpft werden. Noch schlechter sieht die Bilanz aber häufig bei solchen jungen Menschen aus, die nicht in die Kategorie der Schwerbehinderung (etwa junge Menschen mit Autismus/Asperger-Syndrom oder Teilleistungsstörungen) fallen. Trotz geringerer Handicaps haben sie häufiger sogar mehr Probleme, eine ihren Fähigkeiten entsprechende Stelle auf dem (1).Arbeitsmarkt zu finden.
Genau an diesen wunden Punkten hat das bis Ende 2017 laufende zweijährige Modellprojekt des Kindernetzwerks in der Region von Aschaffenburg angesetzt. Was ist dabei erreicht worden? Zunächst sind wichtige Akteure zum Themenbereich Arbeit gewonnen worden, die aktiv im Projektzeitraum in einer Steuergruppe mitgewirkt und zahlreiche Veranstaltungen mit ganz unterschiedlichen Akteuren (Wirtschaftsverbände, Unternehmen, Betroffene, Selbsthilfevereinigungen) gestaltet haben. Dabei war die Resonanz bei den Betroffenen und bei Teilen der Selbsthilfe sowie bei den Wirtschaftsverbänden und der Agentur für Arbeit hoch, bei den Unternehmen selbst jedoch eher niedrig. Einig waren sich aber alle Beteiligten darin, dass eine kompakte Link-Zusammenstellung aller relevanten Informationen und Ansprechpartner rund um das Thema Arbeit vermisst wird. Diese wird nun in einem ersten Schritt konzipiert und soll 2018 weiter entwickelt werden.

(Gesamt-Fördersumme 2017: 17.240 Euro)
http://www.bkk-dachverband.de/

DAK

Projektvorhaben im Jahr 2018
Projekt 1: Formulierung von Kriterien zur Erfassung und Einstufung der Lebensqualität für Eltern mit chronisch kranken Kindern. Ausbau, Veränderung und abschließendes Fazit zum Vorgängerprojekt aus dem Jahr 2017.

Projekt 2: Kinder Spezial Schwerpunktausgabe „Psychische Erkrankungen und Störungen im Kindes- und Jugendalter“.
Diese zweite Schwerpunktausgabe von Kinder Spezial ist im August 2018 mit einer Auflage von 15.000 Exemplaren bereits erschienen und kann beim Kindernetzwerk (Originalheft) angefordert werden.

Projektergebnisse 2017
Befragungen zur Lebensqualität von Familien mit besonderen Bedürfnissen und zur Rolle von Dachverbänden

Was kann ein Dachverband wie das Kindernetzwerk zur Entlastung der (Eltern)-Selbsthilfe leisten? Die Antworten auf zwei im Frühjahr und Sommer 2017 erfolgten Umfragen waren wie erwartet vielschichtig, wobei drei Themen besonders im Fokus standen: ein organisatorisch geregelterer Übergang beim Eintritt ins Erwachsenenalter (Transition), eine bessere Teilhabe mit Blick auf die gesamte Familie auf die Integration auf dem Arbeitsmarkt und eine noch bessere Vernetzung von gemeinsamen Anliegen gegenüber der Politik und den Leistungsträgern.

Wie Eltern aus der Selbsthilfe die Lebensqualität ihrer Kinder und ihre eigene Lebensqualität beurteilen, dieser Frage ging das Kindernetzwerk in 2017 mit Hilfe von Fragebögen an die Eltern und die die jungen Menschen selbst nach wie auch mit Hilfe ausführlicher qualitativer und leitfadengestützen Interviews mit Familien. Die detaillierten Auswertungen werden bis März 2018 vorliegen. Das generelle Fazit ist aber eindeutig: viele Eltern mit kranken und schwerbehinderten Kindern fühlen sich extrem belastet, zu Bittstellern degradiert und angesichts blankem Unverständnis für ihre Situation weitgehend ausgegrenzt. Zudem danken wir der DAK Gesundheit dafür, dass sich 2017 die Jahrestagung von Kindernetzwerk e.V., die unter dem Motto „Integration, Inklusion, Nachsorge uns Selbsthilfe“ stand (Bericht dazu in der Kinder Spezial Ausgabe Nummer 58/17), finanziell unterstützt hat.

(Gesamt-Fördervolumen für 2017: 34.800 Euro)
https://www.dak.de/

KKH

Projekt 2018
Weiterführung und Ausbau der Kindernetzwerk-Akademie: Auch 2018 sind die vielfältigen und neuen Angebote der Kindernetzwerk-Akademie in Berlin von der KKH federführend finanziell unterstützt worden. Die Förderung wird in dieser Weise mindestens noch bis Ende des Jahres 2019 erfolgen. Dies war bereits auch im Jahr 2017 der Fall gewesen.
Kindernetzwerk-Akademie in Berlin
Über einen Zeitraum von 3 Jahren fördert die KKH bei Erfolg den Aufbau der Kindernetzwerk-Akademie, ein Weiterbildungsangebot für Eltern, Jugendliche und junge Erwachsene sowie für die Mitgliedsorganisationen des Kindernetzwerks. Die Akademie hat mit der Einstellung der Teilzeit-Referentin, Dr. med. Henriette Högl, sowie einer Assistenzkraft im April ihre Arbeit aufgenommen. Im Zeitraum bis November wurden die Arbeitsstrukturen aufgebaut, drei Seminare konzipiert und mit großem Erfolg hinsichtlich Nachfrage und Beurteilung durch die Teilnehmer umgesetzt. Außerdem wurde am Programm für 2018 gearbeitet. Um die Nachhaltigkeit des durch die Projektförderung der KKH ermöglichten Basisangebots auszuweiten, wurden weitere Kooperationspartner - auf regionaler Ebene etwa die AOK Nordost - gewonnen. Schon nach dem ersten halben Jahr wurde ein großer Informationsbedarf zu sozialen Themen sowie nach Unterstützung bei der Bewältigung von Krankheitsfolgen deutlich. Ein Schwerpunktthema wird 2018 die Transition sein – auch mit spezifischen Angeboten für Jugendliche. 

(Fördersumme für 2017: 35.000 Euro)
https://www.kkh.de/versicherte

mhplus Krankenkasse

Projekt 2018
Patientenregister: Ausführliche Online Publikation zum Thema „Bedeutung und Nutzung von Patientenregistern auf der Basis der Übersichtstabelle aus dem Projektjahr 2017“.

Projektergebnisse 2017 zum gleichen Thema:
Patientenregister über Kinder mit Krankheiten und Behinderungen
In Patientenregister wird die gesamte Vielfalt an geballtem Wissen zu einer Erkrankung oder einer Krankheitsgruppe gesammelt, so dass mit einer solchen Bündelung von Kompetenzen auch die medizinische /gesundheitliche Versorgung von betroffenen Menschen verbessert werden kann. Dieser hohe Wert solcher Register ist bislang hierzulande eher unterschätzt worden, wobei noch nicht einmal bekannt ist, welche Patientenregister überhaupt bereits bestehen. Diesen Überblick stellt nun das Kindernetzwerk erstmals her, indem es eine erste – und längst noch nicht vollständige – Zusammenstellung von über 30 Patientenregistern vorgenommen hat. Diese enthält Angaben zu den betroffenen Krankheiten und zu den Zielen der Register, zur Zielgruppe der erfassten Personen, zu den Beteiligten/Verantwortlichen und zur Finanzierung sowie formale Informationen inklusive Kontaktadressen. Die Übersicht hierüber kann beim Kindernetzwerk angefordert werden.

(Fördersumme für 20176: 20.070 Euro)
http://www.mhplus-krankenkasse.de/

Techniker Krankenkasse

Projektvorhaben im Jahr 2018
Umstellung der Homepage auf einen neuen Provider und eine neue Web-Agentur sowie inhaltliche Neuausrichtungen, Aktualisierungen und Modifikationen auf der Homepage. Dieser Prozess soll bis Ende 2018 abgeschlossen werden. Ab Januar 2019 wird sich die Homepage des Kindernetzwerks dann in einem vollständig neuen Erscheinungsbild präsentieren.

Schwerpunkte des Projektjahres 2017:
Erweiterungen, Neuerungen und Aktualisierungen auf der Kindernetzwerk-Homepage www.kindernetzwerk.de
Ein Internet-Auftritt gerade auch eines Dachverbands für die Eltern-Selbsthilfe lebt von der Aktualität und der ständigen Erweiterung und Anpassung seiner Online-Angebote. Nach dem „Facelifting“ im Jahr 2016 standen auf der Homepage von Kindernetzwerk e.V. im Jahr 2017 nun verstärkt die folgenden vier inhaltlichen Maßnahmen im Fokus:
• Aktualisierungen: betraf einen Großteil der Texte auf der Homepage und schlossauch die Löschung vieler alter Texte aus den Jahren 2013-2016 mit ein. Auch die Inhalte der neuen App-und Social Media Angebote sind angepasst worden.
• Neu-Installationen: betraf insbesondere die Klinik/Zentrums- Datenbank, über die Betroffene in- und außerhalb der Selbsthilfe gezielter und direkter (insbesondere über Links und Hyperlinks) an ausgewiesene krankheitsspezifische und qualifizierten Einrichtungen/Anlaufstellen gelangen.
• Neue (Online)-Handreichungen für die Selbsthilfe wie die Publikation „Selbsthilfe2020“, Neue Medikamente für Kinder oder der neue Therapie-Leitfaden Cerebralparese.
• Neue Angebote der KNW-Koordinierungsstelle in Berlin. Dazu zählten primär die Darstellung der politischen Arbeit des Kindernetzwerks als Dachverband der Eltern-Selbsthilfe sowie der Aufbau der Kindernetzwerk-Akademie für die Eltern-Selbsthilfe.

Kinder Spezial Schwerpunktausgabe zu Arm- und Handfehlbildungen im Kindes- und Jugendalter
Als Dysmelie wird eine angeborene Fehlbildung eines oder mehrerer Gliedmaßen bezeichnet. Dysmelien als deutlich sichtbare Behinderungen sind den meisten Menschen bekannt und werden auch noch heute – lange nach dem Contergan-Skandal - oft damit in Verbindung gebracht. Dennoch bestehen immer noch viel Unwissen und vor allem „Berührungsängste.“ Für Eltern ist die pränatale Diagnose einer Dysmelie und die Geburt eines fehlgebildeten Kindes ein immenser Schock. Doch die Frage nach der Ursache bleibt auch heute noch meist ungeklärt. Die Sorge, wie das Kind im Leben zurechtkommen kann, bedrückt die Eltern sehr. Gerade daher sind Selbsthilfevereinigungen immens wichtig, um Familien aufzufangen und praktische Unterstützung zu geben. Wie gut viele der Betroffene mit ihrem Handicap zurecht kommen und beruflich sowie sportlich aktiv und erfolgreich sind, zeigen die Beiträge von Betroffenen, die mit viel Engagement ihre Beiträge verfasst haben.

Jubiläumstagung „25 Jahre Kindernetzwerk“
Vom 1.-3.3.2018 fand an der Berliner Charité die Jubiläumstagung des Kindernetzwerks statt. Ein umfangreiches Programm mit Vertretern aus Politik, der Wissenschaft und vor allem engagierten Aktiven aus der Selbsthilfe der Eltern und jungen Erwachsenen sowie ein breit gefächertes Workshop-Angebot mit aktuellen Informationen aber auch praktischen Trainingsangeboten erwartete die Teilnehmer.
In einer Co-Förderung mit dem Bundesministerium für Gesundheit unterstützte die
Techniker Krankenkasse die anfallenden Kosten bei der Vorbereitung der Tagung. Ganz besonderer Dank gilt der TK, weil sie auf unbürokratische Weise eine Finanzierungslücke, die durch Teilwegfall einer anderen Förderung aufgetreten ist, aufgefangen hat.
(Fördersumme für 2017: 46.680 €)
https://www.tk.de/

Stiftungen

Franz Beckenbauer Stiftung

Auszeitseminare „Mütter im Mittelpunkt“ und „Väter-Auszeit“
Auch im Jahr 2018 hat die Franz-Beckenbauer-Stiftung dankenswerterweise die bewährten KNW-Pilotprojekte „Mütter im Mittelpunkt“ sowie das Projekt „Väter in Auszeit“ gefördert. Beide Projekte sind deshalb eng mit dem Namen der Franz-Beckenbauer-Stiftung verbunden. Ziel der Treffen ist es, insbesondere denjenigen Müttern und Vätern, die aufgrund der besonderen Versorgungssituation ihre behinderten oder chronisch kranken Kinder dauerhaften Belastungen ausgesetzt sind, an einem Wochenende eine unbeschwerte Auszeit anzubieten. Die Resonanz auf diese Auszeiten war erneut überwältigend. Alle Beteiligten konnten ihren Akku wieder aufladen und kehrten frisch gestärkt und neu motiviert in ihren häufig schwierig zu bewältigenden Alltag zurück.
(Fördersumme für 2017/2018: 10.000 Euro)
http://www.beckenbauer-stiftung.de/

Förderkreis des Kindernetzwerks

Der Förderkreis des Kindernetzwerks ist ein jährlich tagendes Gremium, in dem Themen besprochen und Kooperationen gesucht werden, die der Verbesserung der Information und Versorgung chronisch kranker oder behinderter Kinder, Jugendlicher oder junger Erwachsener sowie deren Familien dienen. Derzeit repräsentieren die Mitglieder überwiegend den Bereich pharmazeutischer Hersteller, doch wird eine wesentlich breitere Zusammensetzung künftig angestrebt.

Beiträge des Förderkreises im Jahr 2018

Im Oktober 2018 fand die zweite Sitzung des neu gegründeten Förderkreises des Kindernetzwerks statt. Ziel ist der Austausch zu patientenrelevanten Themen, die den Kompetenzbereich der Förderkreismitglieder betreffen. Eine Ausweitung des Förderkreises auf andere Fachgebiete wird angestrebt, um 2019 noch mehr  Synergien zu ermöglichen.
(Beiträge Förderkreis 2017: 37.000 Euro)

Prof. Dr. Schmid